friedola®TECH: Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

Das Thüringer Unternehmen friedola®TECH mit Sitz in Geismar und Standorte in Bremen und Greenville (USA) ist auf die Produktion maßgeschneiderter Leichtbaulösungen aus Kunststoff für die Automobil- und Verpackungsindustrie spezialisiert. Bereits seit mehr als zehn Jahren verfolgt man das generelle Ziel, ökonomisches und ökologisches Handeln in Einklang zu bringen. Es gilt die Maxime, wonach Endprodukte in Hinblick auf die Verwertung auch nach ihrer Nutzung entwickelt und hergestellt werden müssen.

friedola®TECH ist mehrfach zertifiziert, u.a. nach ISO TS 16949 QM Automobil, DIN EN ISO 14001 und DIN EN ISO 50001. Bei der Implementierung und Überwachung hilft ein integriertes Managementsystem, das auf den Aspekten Qualität, Umwelt, Energie, Arbeitssicherheit und Gesundheitsfürsorge basiert und durch entsprechende Beauftragte institutionalisiert ist. Das generelle Ziel ist damit stets vor Augen und das Unternehmen bestrebt, das System und die Nachhaltigkeit von friedola®TECH zu verbessern.

So wurden beispielsweise alle Mitarbeiter im Sinne der Umweltpolitik geschult, Informationen im Intranet und als Aushang bereitgestellt und bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter ist der Nachhaltigkeitsgedanke ein wichtiges Thema. Dass es sich bei friedola®TECH auch um einen respektierten regionalen Arbeitgeber handelt, zeigt die Treue der Belegschaft, die sich in der durchschnittlich 20-jährigen Betriebszugehörigkeit ausdrückt. Nicht zuletzt das integrierte Gesundheitsmanagementsystem in Zusammenarbeit mit Betriebsrat und Krankenkasse leistet einen wichtigen Beitrag dazu.

Die Bedeutung des Unternehmens als regionaler Arbeitgeber zeigt sich auch daran, dass es in fünf Berufen ausbildet.

In der Interaktion mit Lieferanten und Kunden spielt Nachhaltigkeit eine ebenso große Rolle: Das Unternehmen versucht, diese vom wirtschaftlichen Erfolg einer nachhaltigen Ausrichtung zu überzeugen, was nach eigenen Verlautbarungen „Schritt für Schritt besser [gelingt]“. So wird beispielsweise auf den Einsatz alternativer Materialien wie beispielsweise Recyclingkunststoffe hingewiesen.

Im Produktionsprozess wird jeder Verlust oder Ausschuss analysiert und zu vermindern versucht – von Anfahrverlusten bis hin zum Qualitätsfehlern steht alles regelmäßig auf dem Prüfstand und wird mittels gezielter Maßnahmen einer kontinuierlichen Mengen-Reduzierung unterzogen. Der Status zum unerwünschten Ausschuss wird permanent veröffentlicht.

Das eigene Recycling- und Compoundierwerk im ebenfalls Thüringischen Leinenfelde ermöglicht die Rücknahme von eigenen Produkten, aber auch von anderen Kunststoffen nach deren Nutzung – dadurch schließt sich der Kreis und man wird der Maxime gerecht. Durch die Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette kann die Qualität sehr gut kontrolliert und letztendlich auch garantiert werden.

Vorteile: Entwicklung zu einem nachhaltigeren Unternehmen, wirtschaftlicher Vorteil, da Erfüllung der Kundenforderungen nach nachhaltigeren Produkten; Funktion als Multiplikator, da Mitarbeiter auch im Privaten nachhaltiger agieren.

Beginn des Projektes / der Maßnahme: 2003

friedola®TECH: Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

friedola®TECH | Ershäuser Str. 4, 37308 Geismar | http://www.friedola-tech.de

Bereich

  • Ökologie

Unternehmensgröße

  • 200 bis 499 Mitarbeiter

Branche

  • Verarbeitendes Gewerbe