Czerny Taschen: Außergewöhnlich (und) langlebig

Die Maxime für Ulrich Czerny ist es, höchstwertige Produkte herzustellen. Czerny ist gelernter Werkzeugmacher, der sich sein Feinsattler-Handwerk autodidaktisch beigebracht hat.

Seine Faszination für Taschen kristallisierte sich erst in der Entwicklung seiner Geschäftsidee heraus – Ausgangspunkt war Czernys Faszination für die Handnaht. Bei der Wahl des Rohstoffes Leder entschied er sich für Sattelleder aus Belgien; dieses Sattelleder ist mit pflanzlichen Mitteln gegerbt und zeichnet sich durch seine enorme Belastbarkeit und Langlebigkeit aus.

Dass Czerny die Langlebigkeit am Herzen liegt, zeigt sich auch daran, wie er dem Käufer die Ware übergibt: Mit einer Pflegeanleitung wird der Käufer dafür sensibilisiert, die Tasche zu fetten und dies über die Jahre hinweg – gleichsam eines Rituals – fortzuführen. Diese Handlung spiegelt für Czerny eine „Kontaktaufnahme“ und ein Einbeziehen der Tasche in das eigene Leben wieder, was dem bloßen Gebrauch und einem sorglosen Austauschen mit neueren Produkten entgegenwirkt.

Daneben wurde in Lichtenau im November 2015 auf seine Initiative hin eine ehemalige Schule in ein Künstlerhaus umfunktioniert – der Austausch steht hierbei im Mittelpunkt, aber auch gemeinsame Ausstellung.

Beginn des Projektes / der Maßnahme: 1999

Czerny Taschen: Außergewöhnlich (und) langlebig

Czerny Taschen | Obere Hauptstraße 42, 09244 Lichtenau | http://www.lederdesign.de

Bereich

  • Ökonomie

Unternehmensgröße

  • bis 49 Mitarbeiter

Branche

  • Verarbeitendes Gewerbe